Allgemein

Tipp am Rande !!

 

Eine der wichtigsten Seiten im Internet ist für mich die Hochwasser-Vorhersage für Rhein und Neckar. Auf diesen Seiten entnehme ich meine Infos zu dem Pegelstand. Die Informationen helfen mir beim Zanderangeln da ich über diese Infos immer vorher entscheiden kann welche Stellen beim richtigen Pegel ergiebig sein könnten, welche Stellen kann ich ohne Wathose erreichen, oder bei welchen ich eine Wathose brauche. Wo wäre welches Tackle angebracht usw. Über die Jahre macht man gewisse Erfahrungen die sich mit bestimmten Pegelständen zu bestimmten Jahreszeiten wiederholen.

 

Pegelstand Rhein

Zwischen Schnur und Köder

 

Bald ist Weinachten und die Zeit der Geschenke, bei mir ist der Weihnachtsmann ein paar Tage früher da gewesen und hat mir einiges dagelassen.

Ich blicke öfters über den großen Teich in die USA was es da alles Nettes zum Thema Angeln gibt. Manchmal schafft es auch das eine oder andere Teil aus Übersee zu mir. So war es wieder die Tage soweit und ich konnte ein Paket in Empfang nehmen. Da waren einiges an Köder zu finden, aber dieses Thema werde ich wen die Zeit da ist ansprechen. Es gab aber auch andere schöne Sachen in diesem Paket. Ich konnte mich wieder mit etwas Zeug eindecken das einige Zeit halten sollte. Nachdem ich mit einem Unternehmen das den Namen Brad´s gute Erfahrungen gemacht hatte, bestellte ich mir wieder eine Anzahl an Wirbeln und Snaps. Die Größen Size 2 Tragkraft 30lb Class (ca. 13kg) und Size 1 Tragkraft 20lb Class (ca. 9kg) sind perfekt für das angeln auf Zander und Barsch aber auch für Hecht sind sie zu empfehlen. Dazu kommen noch die passenden Wirbel Size 10 Tragkraft 30lb (ca 13kg) für die Stahl- und Fluocarbon-Vorfächer die über Brad´s von dem Hersteller Rosco bezogen werden. In der Zeit in der ich diese Kleinteile benutze wurde ich noch nicht von ihnen enttäuscht. So manchem wird der Name Rosco ein Begriff sein, was Snaps und Wirbel angeht. Ich konnte schon hier in D manchen Lieferanten finden der diese Artikel zwar in einer anderen Verpackung und anderen Menge verkauft aber diese Artikel von diesem Hersteller bezieht.

 

Ausbalancierte Rute

 

Da ich schon Berufs wegen daran gewöhnt bin immer wieder an etwas Neuem zu tüfteln oder etwas Vorhandenes zu verbessern, bleibt es auch bei meinem Hobby, dem Angeln nicht aus.

Ich versuche immer wieder etwas Neues aus, zum Beispiel auch im Bereich Ruten Bau. Wen die Zeit kommt werde ich auch mal einige meiner Ruten hier zeigen.

Aber fangen wir erstmal mit einem anderen Thema an, man findet immer gute Ruten auf dem Markt nur finden sich auch an diesen Ruten mit der Zeit Nachteile. Dem einen passt der Griff nicht dem anderen der Rollenhalter usw. Bei mir war es so das ich mit einer meiner Ruten die ich schon mal hier beschrieben habe absolut zufrieden war, nur gab es da das Problem der Kopflastigkeit und da werden mir einige zustimmen das dieses Problem auf Dauer das Handgelenk und den Rücken belastet. Damit ist meine Greys Prowla Platinum Specialist in der Länge von 2,70 m gemeint. Ich wollte jetzt aber nicht anfangen an dieser Rute zu basteln da sie mir so gefällt und wer weiß vielleicht will ich sie irgendwann mal auch wiederverkaufen. Also was machen? Immer wenn mal das Wetter es nicht zuließ das ich ans Wasser gehen konnte, saß ich in meinem Arbeitszimmer und tüftelte ein bisschen. Nach einigen Versuchen bastelte ich mir eine Halterung für den Griff mit der ich die Rute ausgleichen konnte ohne die Rute umbauen oder ändern zu müssen.

Jetzt nach einigen Wochen mit der ausbalancierten Verlängerung am Wasser muss ich sagen ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis da sich die Rute viel länger ermüdungsfrei angeln lässt und die Rückenschmerzen auch nachließen. Ich konnte aus Pom-Material mir von einem Freund nach meinen Zeichnungen eine Verlängerung drehen lassen und mit dem passenden Einsatzgewicht auf die passende Rolle ausbalancieren. Verwende ich eine andere Rolle, kann ich hinten an der Verlängerung einfach die Verschraubung lösen und dementsprechend ein anderes Gewicht einfügen. Natürlich hat sich das Gewicht der Rute insgesamt erhöht aber da werden mir die Leute die etwas mehr Ahnung von dieser Materie haben zustimmen das dieses Mehr an Gewicht bei einer ausbalancierten Rute keine Nachteile hat. 

 

Jiggen vs Faulenzen

 

Es gibt nicht „Die“ Ultimative Technik wie man einen Gummifisch zu führen hat.

Manchmal bringt das Jiggen und manchmal das Faulenzen einen zum Erfolg.

Sicher ist das beim Shad-Angeln Konzentration gefragt ist um im richtigen Moment des Bisses auch den Anhieb setzten zu können. Diese zwei Techniken führen einen Zanderangler aber meistens zuverlässig zum Erfolg. Für Anfänger wäre die Faulenzer Technik zu empfehlen da sie einfacher und schneller zu erlernen ist.

Die Faulenzertechnik ist eine simple Art des Shad-Angelns, wahrscheinlich aber auch die effektivste. Beim Faulenzen wird mit Gummiköder am Blei Kopf gefischt. Die Größe des Köders sowie das Gewicht des Bleikopfs verändern sich je nach Gewässer und Strömung.

Bei dieser Methode besteht der Vorteil darin, dass man immer Kontakt zum Köder hat und somit eigentlich nur noch den Anhieb setzen muss, wenn ein Räuber einsteigt. Die meisten Bisse erfolgen meistens während der Absinkphase.

Man wirft den Köder aus und lässt diesen auf den Grund absinken, das erfolgt an gespannter Schnur, das gewährleistet das man immer Kontakt zum Köder hat. Ist der Köder am Gewässergrund angekommen, startet man den Köder nur über die Rolle, so hebt sich der Köder wieder vom Grund ab. Die Rute gilt bei dieser Führungstechnik nur als reines Anhiebs Werkzeug. Danach lässt man den Köder an gespannter Schnur wieder absinken, bis dieser wieder auf dem Grund ankommt. Man kann die Geschwindigkeit des Einholens durch die Anzahl der Kurbelumdrehungen (1-4) variieren. 

Das Jiggen verhält sich ähnlich. Der kleine Unterschied ist, der Köder wird mit der Rute und nicht mit der Rolle beschleunigt. Man lässt den Köder nach dem Auswerfen ebenfalls an gestraffter Schnur zum Gewässergrund sinken, wobei man jedoch die Rute weiter nach unten hält.

Ist der Köder angekommen hebt man die Rute an um den Köder zu beschleunigen. In der Absinkphase wird die Rute dann wieder nach unten in die Ausgangsposition gebracht. Hierbei ist es sehr wichtig die lose Schnur wieder aufzunehmen um den Köderkontakt nicht zu verlieren.  Dieses wiederholt man immer wieder.

Drop-Shot

Was ist Drop-Shot?

 

Drop-Shot ist eine Angeltechnik aus den USA die auch hierzulande von vielen erfolgreich angewandt wird. Besonders auf Barsch und Zander ist diese Montage zu empfehlen.



Die Montage

Mit Hilfe eines Knotens wird eine ca. 1 Meter lange Vorfachschnur an die Hauptschnur gebunden, zu empfehlen wäre da Fluorcarbon, da es abriebfester ist. Am Ende der Schnur befindet sich das Dropshot-Blei das verschieden Formen haben kann (Stab-, Kugel- oder Tropfenblei). Dieses Dropshot-Blei kann je nach Wunsch vom Angler auf der Schnur verschoben werden dadurch kann man die Ködertiefe vom Gewässergrund beeinflussen. Je nach gewähltem Köder kann das Gewicht des Bleies zwischen 5 und 30g betragen, kann aber in der Strömung oder an der Strömungskante auch höher ausfallen. Man sollte hinter dem Blei immer etwas Reserve an Schnur haben um die Ködertiefe variieren zu können. Am Vorfach über dem Dropshot-Blei wird der Haken mit dem Palomarknoten gebunden.

Palomarknoten

Funktionsweise der Montage;

Nach dem Auswerfen lässt man die Montage absinken und strafft die Schnur. Der Köder befindet sich nun in der eingestellten Höhe vom Gewässergrund. Die Schnur wird leicht gezupft mit einigen Pausen dazwischen, dabei immer darauf achten das das Blei am Boden liegen bleibt damit man immer auch der gleichen Stelle den Köder anbietet. Gibt es keine Bisse kurbelt man die Montage etwas ein und probiert es von neuem. Gibt es Bisse dann sollte man nicht sofort Anschlagen, sondern noch eine Sekunde warten und dabei die Schnur etwas lockerlassen. Am Anfang wird man einige Bisse nicht verwerten können da man es sich angewöhnen muss den Anschlag etwas zu verzögern und nicht wie beim Spinnfischen sofort anzuschlagen.

Vorteil

Der Vorteil bei dieser Technik ist das man Hot Spots genau befischen kann. Man bietet den Köder genau im Sichtfeld der Fische an und das verleitet sie früher oder später zum Biss. Noch ein Vorteil ist man hat weniger Hänger und wen dann verliert man meistens nur das Blei und nicht die ganze Montage.

Nachteil

Diese Technik ist nicht zu empfehlen für das aktive suchen von Fischen bei großen Wasserflächen. Bei größeren Ködern ist auch oft mit Hechtbissen zu rechnen daher hat diese Montage den Hechtzähnen nichts entgegen zu setzen. Da kann man aber Abhilfe schaffen in dem man das Drop Shot-Rig aus Stahlvorfach anfertigt.

 

Tipp am Rande !!

Ich verwende oft die Drop-Shot Haken von VMC da diese einen Wirbel in der Öse angebracht haben.

Vorteil dieser Öse ist das sich der Köder 360 Grad um die eigene Achse bewegen kann dementsprechend habe ist eine bessere Aktion des Köders gewährleistet. Ein weiterer Vorteil ist das ich an der oberen Öse eine stärkere Vorfachschnur anbinden kann und an der unteren Öse eine normale Monofil Schnur mit einer geringeren Tragkraft verwenden kann, dadurch reißt bei einem Hänger durch das Blei nur der untere Teil der Montage, also die Monofile und das Blei und der Rest der Montage ist gerettet.

 

Angeltasche

Es ist Winter und wir haben im Moment bei uns am Rhein Hochwasser und ich komme nicht so oft ans Wasser.

Trotzdem habe ich mal einen Bericht verfasst. Eine meiner Überlegungen war was ich so mit ans Wasser nehme zum Spinnfischen. Sollte in jedes Auto passen, sollte nicht viel Platz wegnehmen und ganz klar am Wasser sollte man nicht zu viel Gepäck mit sich haben um Strecke machen zu können. Deshalb habe ich eine Umhängetasche oder auch Shoulderbag genannt. Was packt man in solch eine Tasche? Also in meiner Tasche ist folgendes zu finden, zum einen natürlich die Angelpapiere in einer wasserdichten Hülle. Es folgen eine Lösezange, wichtig ein Seitenschneider, erste Hilfe Mittel wie Pflaster, Desinfektionsmittel, eine Mullbinde man weiß ja nie, eine Kopflampe am besten mit rotem und weißem Licht, Fischtöter, eine Tüte für den entnommenen Fisch, Feuerzeug, Kamera, Maßband ggf. eine kleine Waage und wirklich unentbehrlich ein Messer. Dazu habe ich immer eine kleine Flasche Wasser in der Seitentasche und einen kleineren leicht zu transportierenden Kescher den ich auf den Rücken schnallen kann für kleinere Fische, für die Größeren lande ich mit der Hand das ist meiner Meinung nach schonender.

 

Was das Angelzeug angeht, habe ich eine oder zwei Köderboxen Gummiköder und ein paar Wobbler, eine Box mit verschiedenen Jigköpfen, eine kleine Verpackung in dem meine Vorfächer sind, ein Stück Isolierschlauch für den Heizungsbau in dem meine Stinger stecken und eine kleine Tasche in der Kleinzeug wie Haken für eine Drop-Shot Montage zu finden sind.

Das alles passt in meine Umhängetasche.

Winterkleidung

 

Um bei Minustemperaturen angeln gehen zu können muss man die richtige Kleidung trage.

Ein Tipp den man immer zu hören bekommt ist das Zwiebelprinzip und tatsächlich ist diese Art sich zu kleiden am effektivsten. Dafür sollte man aber auch versuchen die richtige Kleidung anzuziehen. Bei mir beginnt das mit der Unterwäsche und da speziell mit Thermounterwäsche die zu einem warm hält zum anderen den Schweiß der auf der Haut entsteht von der Haut weg transportiert. Dabei empfehlen sich Thermowäsche aus künstlichen Materialien oder wer es lieber teurer mag nimmt Merinowolle, Merinounterwäsche bietet sich aber ab Außentemperaturen über 10 Grad nicht mehr an. Baumwolle bieten sich als Unterwäsche absolut nicht an da sie den Schweiß nicht von der Haut fernhalten kann. Darüber kommt eine Lage Fleece, Fleece Hosen und Fleece Pullover. Je nach Kälte kann man noch eine Fleece Jacke anziehen, darüber kommt eine Jacke, am besten Regen- und wichtig Winddicht, ich ziehe eine hochwertige Snowboardjacke an dazu untenrum Jeans oder wen es richtig kalt ist Snowboardhosen oder speziell gefütterte Angelhosen. Wer es mag kann sich natürlich spezielle Thermoanzüge zulegen. Für auf den Kopf verwende ich eine Fleece Mütze und wenn es kälter wird habe ich noch die Kapuze meiner Jacke. Sehr wichtig ist es natürlich das die Füße richtig warmgehalten werden. Da ziehe ich Wandersocken an die nicht zu eng anliegen, es empfehlen sich natürlich auch Thermosocken. Auf die Schuhe ist besonders zu achten, die Sohle sollte gut isolieren sein, dabei kann man noch etwas nachhelfen, es gibt Geschäfte in denen man sich isolierende Einlagen kaufen kann, die bringen wirklich etwas, sollten aber nach längerem Gebrauch auch mal gewechselt werden da sie ihre isolierende Funktion verlieren wen sie „platt getreten“ sind. Ich habe mir vor längerem spezielle Boots zugelegt die für Temperaturen bis -30 Grad ausgelegt sind. Als letztes kommen die Hände und da muss ich sagen ist schwierig etwas wirklich Passendes zu finden da besonders beim Spinnfischen das Gefühl in der Rute nicht verloren gehen darf. Da verwende ich Fleece Handschuhe aber ohne Fingerschutz, am liebsten aber verwende ich keine Handschuhe dafür habe ich aber einen Handwärmer in der Tasche, mit dem kann ich nach einiger Zeit meine Hände etwas aufwärmen und dann kann es auch schon weitergehen mit dem Angeln. Also wer auf die richtige Kleidung achtet der kann auf bei „schlechtem“ Wetter ohne zu frieren auf Zanderjagd gehen.

 

Nice to have

 

Es gibt manches das man als Angler nicht braucht aber schön ist es zu haben. 

So ist es mit den folgenden zwei Dingen.

Ich habe schon in einem anderen Bericht meinen Freund Manu erwähnt, er ist ein sehr erfahrener Angler, besonders Fliegenfischen hat er drauf, aber er hat auch andere Fähigkeiten die er neben der Angelei betreibt. Er ist Handwerklich sehr begabt und das stellt er des Öfteren unter Beweis, nicht nur mit seinen Fliegen und Streamern, sondern auch mit folgenden Dingen. Eins davon sind seine Fischtöter die er aus verschiedenen Materialien herstellt. Er verwendet Materialien wie verschiedene Holzarten, verschieden Metallarten, Carbon und auch Renntiergeweihe. Er arbeitet sehr sorgfältig und seine Ergebnisse machen nicht nur optisch richtig was her. Wen man einen seiner Fischtöter in der Hand hält merkt man das die edle Optik und die Verarbeitung keine Wünsche offenlassen und in der Praxis haben Sie sich auch bewährt. Das zweite ist das präparieren von Fischgebissen. Er hat sich über die Jahre diese Fähigkeit angeeignet und immer wieder unter Beweis gesetzt. Bei größeren Zandern verwerten wir nicht nur das Fleisch, sondern mit Hilfe von Manu auch das Gebiss des Zanders. Die Verarbeitung ist stimmig und macht einiges her, egal ob im Arbeitszimmer auf dem Arbeitstisch oder im Bücherregal und das beherrscht er übrigens nicht nur bei Zandergebissen sondern auch bei anderen Fischarten wie Forellen. Ich bin immer sehr begeistert von seinen tollen Arbeiten.