Jagd und Hund 2013

 

Anfang Februar 2013 fand unser Pflichttermin statt, die Jagd und Hund in Dortmund.

Diese Messe zu besuchen ist zu einer Art Tradition geworden die wir jetzt schon seit einigen Jahren wahrnehmen. Die Jagd und Hund ist eine Messe mit Schwerpunkt auf die Jagd ausgelegt, das bedeutet von Jagdwaffen über Bekleidung, Reisen und Geländefahrzeuge bis zu Jagdgebrauchshunden ist alles vertreten.

Natürlich ist auch die Angelfischerei auf dieser Messe vertreten, was für uns der Hauptgrund für den Besuch dieser Messe ist. Folgender Informationstext zu der Angelfischerei ist darüber auf der Seite von Jagd und Hund zu lesen:

„Raffinierte Fischgerichte gibt es auch in Halle 5, zubereitet von Fernsehkoch Steffen Sonnenwald, der gemeinsam mit Auwa Thiemann die Angel- und Kochshow auf der Messe bestreitet. Außerdem treffen Freunde der Angelfischerei in Halle 5 auf Experten, die zahlreiche Fischerei- und Angeltechniken vorführen und die Besucher in Sachen Ausrüstung und Köder beraten. Mit ihrem großen Stillgewässerbiotop und den Schau-Aquarien bietet die Angelhalle dazu die passende Atmosphäre. Darüber hinaus geben Verbände Auskunft über heimische Reviere und deren Bewohner, Profi-Angler referieren im Vortragsforum über spannende Angelausflüge und die Aussteller bieten die dazugehörige Ausrüstung. Neben der Halle 5 sind natürlich auch die anderen Messehallen der JAGD & HUND für Angler interessant: Denn dort gibt es zum Beispiel die richtige Outdoor-Bekleidung, hilfreiche Trockenübungen für den Casting-Sport oder Angelreisen in die entlegensten Regionen der Welt.“

Wir konnten uns über neues Tackle informieren und manche Rute und Rolle in die Hand nehmen, dazu fanden wir einiges an Kleinteilen und Köder mit denen wir uns für die kommende Raubfischsaison eindecken konnten. Wir sahen uns die Präsentation von Uli Beyer der in einem großen Wassertank verschiedene Führungsstile und Köderarten vorführte und diese gekonnt kommentierte. Für Verpflegung war auch gesorgt durch die Essensstände an denen es eine Menge an Auswahl gab, Gerichte die man nicht jeden Tag essen tut, wie z.b. Wildschein- oder Rehbraten. Es war wie immer ein lustiger und interessanter Tag für uns und wir werden 2014 wieder die Messe besuchen.



Gut sortiert

 

Ich habe immer mehr Köder  und da diese auch gut und passend verstaut sein wollen suchte ich nach passenden Kisten und Boxen für meine Köder.

Eine gute und preiswerte Art für alle Arten von Köder entdeckte mein Freund Tibi, einen Sortimentkasten mit 4 Boxen die sich nicht nur für daheim sondern auch für unterwegs anbot, besonders gut für Autofahrten oder auf dem Boot. Die Boxen werden über Schienen in den Kasten geführt, das bedeutet man kann jede Box einzeln rausnehmen ohne das die anderen Boxen raus gleiten oder seitlich weg fallen. Der Kasten hat einen Tragegriff mit dem der transport leicht fällt. Die Boxen sind stoßfest und resistent gegen Weichmacher, die einzelnen Fächer lassen sich individuell nach der Länge der Köder anpassen dadurch finden auch richtig große Gummiköder Platz in den Boxen. Noch ein Tipp von mir, ich beschrifte die Stirnseite der Boxen entweder mit Beschriftungsband oder wen es einfach gehen soll mit einem Edding und Kreppband, somit lassen sich die gewünschten Köder schnell finden. Der betreffende Sortimentkasten mit dem Namen „Keter Caddy XL“ ist für etwa 20€ in einem Baugeschäft mit dem H Buchstaben erhältlich.

 

Für die eingetüteten Köder verwende ich Kunstofkoffer, in denen man die Köder verstauen und platzsparend hinstellen kann. Die Koffer sind mit Verschlüssen versehen dadurch können sie sich nicht beim Transport einfach so „öffnen“. Die Koffer haben einen Tragegriff der das transportieren ungemein erleichtert. Der Kunstoff aus dem die Koffer bestehen ist Schlag- und Weichmacherresistent, falls man doch mal Köder einfach lose reinlegt. Das besondere ist mehrere dieser Koffer können als flexible Module verwendet werden oder man bündelt sie zusammen um sie zu transportieren. Die Koffer gibt es so nach meinem Wissen nicht in Baumärkten aber auf Plattformen wie Ebay usw. sollte sich etwas für den eigenen Geschmack sicher finden lassen z.B. von Festool oder Tanos. Mit diesen beiden Vorschlägen kann man etwas Ordnung in die eigene Ködersammlung bringen.

 

Rutenständer

 

Nicht nur das Ködersortiment wird größer, mit der Zeit steigt auch die Anzahl der Ruten die man zur Auswahl hat.

Damit die Ruten aber nicht irgendwo im der Ecke stehen und zerkratzen oder im schlimmsten Fall kaputt gehen, halte ich die Ruten die ich eher selten brauche gut verpackt in ihren Transportrohren. Die Ruten die ich öfters verwende nehmen ihren Platz im Rutenhalter ein. Man kann sich selber einen bauen, dafür gibt es einige Bauanleitungen im Netz oder man kauft sich einen fertigen Rutenhalter den man z.b. an einer Wand fest verschrauben kann. Solche Rutenhalter gibt es schon ab 10€ und nehmen bis zu 6 Ruten auf, wie der Rutenhalter Rod Pac von Berkley. Durch die fehlende Zwischenverbindung kann dieser Rutenhalter in dem gewünschten Abstand an der Wand fest gebohrt werden.

 

Ruten- und Rollenpflege

 

Ich benutze oft meine Ruten und Rollen abwechselnd und das bedeutet das sie natürlich auch Arbeitsgerät für mich sind, das fordert eine regelmäßige Wartung.

Ich beginne meistens mit meinen Ruten. Man nehme einen Eimer mit lauwarmem Wasser und gebe Flüssigseife oder Spülmittel dazu. Ich nehme immer Flüssig Wasch-Emulsion da es milder ist und genau so gut reinigt wie Spülmittel. Zum reinigen der Ruten nehme ich ein weiches Tuch und Wattestäbchen damit kommt man in jede Ritze und in jeden Ring. Nachdem reinigen gibt es noch eine lauwarme Dusche und die Rute kann trocken, wer mag kann noch den Blank mit etwas Rutenwachs oder Ballistol einölen, natürlich erst nachdem die Rute trocken ist, das kann nie schaden. Somit sind die Ruten bereit für den Winter. Obwohl ich sagen muss das sie auch im Winter selten lange im Rutenständer stehen bleiben, aber ab und an gehören sie gepflegt und die schlecht Wetter Tage bieten sich dafür an.

 

Kommen wir nun zu den Rollen. Bei den Rollen ist die Reinigung schwierig, hier ist etwas mehr Aufwand zu betreiben. Zum Reinigen muss die Rolle zerlegt werden. Vorsicht mit Schrauben, Unterlegscheiben und den ganzen Kleinteilen. Bitte die Rolle nur soweit zerlegen wie Ihr es euch zutraut. Wie oben schon erwähnt mit Flüssig Wasch-Emulsion, einem weichen Tuch und Ohrstäbchen die Teile reinigen. Wichtig bei der Reinigung ist das entfernen von altem Fett oder Öl. Dies könnt Ihr abwischen oder mit Isopropanol-Alkohol entfernen. Achtung nicht die Plastikteile damit reinigen der Lack kann angegriffen werden. Nach dem Entfetten müssen die Teile natürlich neu gefettet oder geölt werden, dafür verwende ich Öl wie das von Shimano bei seinen Rollen mitliefert oder Ballistol. Natürlich kann man auch die Rollen bei einem Profi abgeben der sie richtig reinigt und wartet aber das hat seinen Preis, bei sehr hochwertigen Rollen macht das aber Sinn.