Bellyboot von Guideline

Da man vom Ufer aus schon die meisten Stellen kennt die man beanglen kann, war die Entscheidung einen schwimmenden Untersatz zu verwenden nicht mehr so abwegig.

Da ich noch nicht im Lotto gewonnen habe und das größere Problem der Platz ist den man benötigt um ein Boot und Trailer zu parken, kam mir die Idee es mit einem Bellyboot zu probieren. Ein Bellyboot deshalb weil es günstig und Platz sparend ist und man in Altarmen und stehenden Gewässern überall hinkommt wo keine Benzin- oder Elektroboote verwenden werden dürfen. Ich entschied mich für ein Bellyboot von Guideline genauer gesagt das Guideline Drifter 2.0 mit 6 Luftkammern und einem Gewicht von 8 kg.

Was ich in diesem Artikel beschreiben will ist nicht das Bellyboot an sich, da gibt es im www genug Berichte über beide Modelle also auch über den Vorgänger. Was nicht zu finden ist, ist eine Bedienungsanleitung für die Montage dieser Bellyboote. Also gehe ich davon aus das es kein Richtig oder Falsch gibt in welcher Reihenfolge es montiert wird, deshalb hier der Ablauf wie ich es schwimmfertig mache.

 

So sieht das Bellyboot erstmal nach dem Auspacken aus. Bestehend aus 6 Kammern.

Kammer 1 und 2 das Sitzpolster und die Rückenlehne.

Luftkammer 3 un 4 sind auf der Linken Seite und 5 und 6 auf der rechten Seite, das sind die Kammern die dem Boot den Auftrieb ermöglichen.

 Als erstes werden die Rückenlehne und der Sitz mit der mitgelieferten Pumpe aufgepumpt.

Achtung: den passenden Anschluss richtig tief reinschieben sonst wird es schwer Luft in die Kammern zu pumpen.

Als Nächstes sind die großen Kammern an der Reihe. Vor dem Aufpumpen der Kammern die Anschlüsse richtig in die Öffnungen der Aussenhaut einsetzen, die Öffnungen befinden sich jeweils in den Taschen des Bellybootes. Diese sind auf jeder Seite des Bootes mit 1 und 2 gekennzeichnet.

Es wird immer erst Kammer 1 aufgepumpt !!! Danach folgt Kammer 2. Kammer 1 auf leichten Druck aufpumpen danach Kammer 2 soweit aufpumpen das man mit dem Finger die Kammer etwa 1 cm eindrücken kann, danach Kammer 1 auch soweit aufpumpen wie bei Kammer 2 beschrieben.

Reissverschlüße richtig schliessen, ist aber leider etwas anstrengend, also erstmal die Kammern etwas aufpumpen und Reissverschlüße soweit schliessen wie es geht und dan endgültig aufpumpen.

Sind die Kammern aufgepumpt, bitte achtet dann drauf das die Verschlüsse richtig zu sind sonst kann die Luft entweichen.

Erstmal die 2 mitgelieferten Rohre zusammenstecken und in die beiliegende graue Hülle schieben.

Die Hülle dann durch die Rückenlehne führen und die daran hängenden Anschlüsse mit den am Sitzpolster befindlichen Anschlüssen verbinden. Hiermit könnt ihr die Position eurer Rückenlehne einstellen.

Das gleiche gilt für die 2te Orangene Hülle. Rohre montieren, in die Hülle schieben und dann in diese kleine Tasche vorne schieben und durch die Verschlüsse sichern. Die andere Seite wird erst zugemacht wen man im Bellyboot sitzt. Es dient als Abstützung fürs Boot und als Ablagemöglichkeit für verschiedene Dinge auf dem Wasser.

Habt ihr alles richtig gemacht kann man auch schon aufsitzen.

 

 

Ganz wichtig: Bitte verwendet immer eine Rettungsweste beim Bellyboot fahren !

Welcome to USA

Welcome to USA! Kaum das wir den Zollbereich in Atlanta verlassen hatten hörten wir schon die Ansage.

Nach vielen Stunden im Flugzeug konnte der Urlaub beginnen aber erstmals begrüßte uns der Kapitän im letzten Flugzeug mit einem „Enjoy your ride“ für einen sehr kurzen Flug zu unserem endgültigen Ziel. Ich bin nicht in die USA zum Angeln gekommen aber natürlich lasse ich es mir nicht nehmen auch mal zu Angeln und mich mit dem Thema Angeln hier in den USA auseinander zu setzten. Tatsächlich ist es so das Angeln eine große Rolle hier spielt. Man findet in fast jedem Einkaufshaus eine Ecke für Angelutensilien. An Literatur mangelt es hier auch nicht, überall wo es Zeitschriften gibt kann man auch Zeitschriften übers Angeln finden, besonders Präsent sind im Moment die vergangenen Bassmasters von 2013. Eine meiner ersten Läden den ich in den USA besuchte war ein Hunting and Fishing Store. Naja sagen wir es mal so, ich dachte erst ich würde vor einem deutschen Bauhaus stehen was die Größe anging. Im „Bauhaus“ angekommen ein Blick wie in eine andere Welt, Angelzeug bis zu Abwinken, egal ob Klamotten, Ruten oder Köder, alles was das Herz begeehrt. Wen man der Meinung ist das man in Deutschland einige Regale mit Ködern gesehen hat, der muss sich das hier mal anschauen, einige Regale bedeuten hier meterlange Regale und diese dutzendfach hintereinander und wir sprechen hier nur über die Auswahl an Softbaits. Stundenlange Aufenthalte, bevor es zurück nach D geht, sind hier vorprogrammiert und wahrscheinlich wird eine Kreditaufnahme in Deutschland anfallen. 

Zwischendurch fand ich auch mal die Zeit mich in anderen Angelläden umzuschauen. Das Thema Ruten und Rollen ist hier nicht so erwähnenswert, darauf gehe ich ein anderes Mal ein. Das Thema Köder ist hier schwer zu überschauen, es gibt fast alles was das Herz begeehrt, besonders oft finden sich Namen wie Bass Assassin, Rapala oder Lucky Craft, aber natürlich auch sehr viele Köderarten, –typen und –hersteller die bei uns fast oder ganz unbekannt sind. Natürlich habe ich auch einiges erworben und werde noch einiges erwerben um mein Arsenal in Deutschland aufzustocken. Besonders Fransenjigs, Spinerbaits und Buzzbaits sind erwähnenswert da sie hier billig sind, die Artenvielfalt sehr groß ist und bei uns kaum zu bekommen sind. Besonders neugierig bin ich auf die Chatterbaits die ich auch noch nie geangelt habe. Was die etwas unbekannteren Köder angeht werde ich, wieder in Deutschland angekommen, über einige dieser Köder einzeln einen Köderbericht schreiben.

Wassertemperatur in 1 Sekunde

Jetzt im Frühling kann die Temperatur in Seen und Flüssen fast täglich schwanken und das wirkt sich natürlich auch auf das Beißverhalten der Fische aus.

Um Bereiche am Wasser zu finden die schneller erwärmt werden verwende ich ein kleines technisches Hilfsmittel. Deshalb wollte ich euch Heute einfach kurz etwas über ein kleines Untensiel schreibe das natürlich nicht jeder Angler am Mann haben muss, aber für den einen oder anderen Sinn macht wie ich finde. Es geht um ein Infrarot-Thermometer, sehr klein, sehr handlich, einfach zu gebrauchen und mit einem Messbereich von -33 bis +220 Grad angegeben. Besonders jetzt im Frühling wen man die eine oder andere Stelle beangeln mag, kann man damit in Sekunden schnelle, besser gesagt in genau 1 Sekunde rausfinden ob das Wasser in einem bestimmten Bereich sich von anderen Bereichen im See oder Flüssen in den langsam fließenden Bereichen unterscheidet. Bei einer Größe von  1,5 auf 8cm passt es bei mir in jede Jacken- oder Hosentasche und stört nicht. Kurz auf die Wasseroberfläche gehalten und ihr habt die Temperatur des Wassers. Natürlich könnt ihr das Thermometer  auch dafür verwenden um euch ein Bild darüber zu machen wie sich die Temperaturen eures Gewässers über eine längere Zeit verändert.