Kleine Zusammenfassung der letzten Wochen

Ich habe mir eine Längere Auszeit von meinem Job gegönnt und diese Zeit größtenteils mit meiner Tochter verbracht, auch von meiner Seite und dem Berichte verfassen habe ich etwas Abstand genommen. So kommt es das ich auch keinen Bericht zum Saisonbeginn verfasst habe und zu den Fängen der letzten Monate gab es außer das was ich auf meiner Facebook Seite gepostet habe nichts großartiges zu lesen.

Ich hatte mir eigentlich dieses Jahr vorgenommen einiges zu probieren, unteranderem etwas wie „Catch the Giant“ aber diesmal auf Wels, oder etwa aus dem Bereich Bastelecke, wie gieße ich meine eigenen Gummiköder.

Das Thema Bastelecke und Gummifische gießen habe ich praktisch schon längst hinter mich gebracht und die Köder konnten schon beweisen das sie fängig sind, nur fehlte mir in letzter Zeit die Muse das Ganze in Schrift und Bild niederzulegen.

Auf das Thema einen großen Wels fangen zurückzukommen. Wir hatten wie die Jahre davor auch vor diesem Versuch immer wieder Kontakte beim Zanderangeln mit großen Welsen, aber nur rein Zufällig wie man das auf manchem geposteten Videos sehen kann.  Der Ansporn war erweckt doch noch gezielt einen großen Wels zu fangen, aber das Thema war eigentlich im Nachhinein ziemlich schnell erledigt. Zwar war ich nicht der Fänger aber gemeinsam mit Tibi konnten wir diesen 220cm Riesen landen und das nach dem dritten Versuch. Was wieder zeigt das der Rhein den anderen europäischen Flüssen in nichts nachsteht.

 

Das Thema Zanderangeln war recht schwierig in diesem Sommer, die Hitze war an manchen Tagen kaum zu ertragen und der Rhein führte oft Niedrigwasser mit hohen Temperaturen, da musste man sich einiges einfallen lassen um den einen oder anderen Zander raus zu kitzeln. Hat zwar nicht immer so geklappt wie ich es mir vorgestellt habe aber Schneider bin ich doch nicht so oft geblieben wie ich es vorher gedacht hatte.

 

Die Barsche, ach ja das ist immer so ein Thema und ich persönlich stelle ich mich recht schwer an mit den Jungs. Aber aus irgendeinem Grund kommen sie erst im September richtig in Wallung, daher erhoffe ich mir in den nächsten Wochen den einen oder andere schönen Fang.

 

Nun zu guter Letzt ist auch dieser Bericht nicht ewig lang geworden daher lasse ich einfach einige mehr oder minder gelungene Bilder sprechen, die Euch einen Einblick verschaffen wie es die letzten Monate, Wochen bei mir war.

Und zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Besuchern meiner Seite bedanken die es ermöglicht haben das die kleine aber magische Marke von 100000 Klicks fast erreicht ist. Natürlich gibt es andere Seiten für die sind 100000 Klicks ein Pappenstiel, trotzdem freue ich mich sehr, da ich eine Seite führe die von keinerlei Support, geschweige denn Werbung oder sonstiges anderen Dingen lebt.

Denn es ist was es ist, eine Seite von einem normalen Hobbyangler für andere normale Hobbyangler.

 

veröffentlicht September 2017

So war das Jahr 2016

Wieder gehen wir mit großen Schritten auf ein neues Jahr zu, noch wenige Tage und wir dürfen uns einen neuen Kalender an die Wand hängen. Dies ist der Anlass für mich das schon fast obligatorische Resümee zu ziehen. Dieses Jahr ist viel geschehen, daher ist das Angeln nicht das wichtigste für mich gewesen. Das absolut großartigste in diesem Jahr war die Geburt meiner Tochter die nun schon 6 Monate alt ist und ihr ankommen in unserer Familie mich dazu bewog wo es nur ging so viel Zeit wie möglich mit der kleinen Maus zu verbringen. Daher war die Entscheidung ob ich die Zeit am Wasser oder bei meiner Tochter verbringen würde ganz einfach zu fällen. Dennoch fand ich die Zeit die eine oder andere Stunde am Wasser zu verbringen dabei manchen Fisch zu fangen und einige coole Leute kennenzulernen, hiermit auch mal von hier Grüße an Andreas . Ich habe im Laufe des Jahres wieder einige Berichte auf meiner Seite veröffentlicht, vieles neues gesehen, ausprobiert und auch mich über so manches Angelgerät und Köder gefreut. 
In all diese Freude über diese Dinge mischten sich dieses Jahr auch manches unerfreuliches, ob es nun Schicksalsschläge von Angellkollegen waren oder Änderungen im Bereich der Angelei in unserer Gegend, genau wie unzuverlässiges Angelgerät und unzuverlässige Fachgeschäfte.
Daher werde ich in den kommenden Berichten noch etwas mehr den Fokus auf das Gerät das ich empfehle legen. 


Kommen wir nun zum Angeljahr 2016 und das war aus meiner Sicht mehr als durchwachsen.

Da bräuchte ich eigentlich nicht viele Worte zu verlieren, der Rhein führte Monate lang konstant wenig Wasser, was aus meiner Sicht das Angeln schon sehr schwer machte. Die ersten Monate des Jahres bis nach der Raubfischschonzeit kann ich eigentlich getrost überspringen den wirklich Erfolge gab es da keine zu verbuchen. In dieser Zeit fand ich dennoch die Zeit wieder Siegen einen Besuch abzustatten was eine wirkliche Abwechslung war. Nach der Schonzeit zog sich der Misserfolg wie ein roter Faden über die folgenden Wochen. Natürlich verzeichneten wir vereinzelt Fänge aber nicht so das sich eine bestimmte Konstante ergeben hätte. Erst mit dem Beginn des Herbstes lief es merklich besser, aber auch nur durch vieles rumexperimentieren kamen wir bei dem klaren Rheinwasser letztendlich zu zwei Rezepten die zu funktionieren schienen. Das eine war mit sehr feinem Gerät und wirklich sehr kleinen Ködern zu angeln, das andere war wieder auf alt bewährtes zu setzten und öfters anstelle eines künstlichen Köders den toten Köderfisch anzubieten. Diese beiden Taktiken bescherten uns halbwegs regelmäßige und sogar zwischendurch erstaunlich gute Fänge. Besonders die Barsche fanden sich wieder in den Buhnen ein von denen wir einige auch landen konnten.

Dennoch knackten wir dieses Jahr nicht die 45er Grenze, sind halt rar gesät die dicken Kirschen bei uns

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Der Herbst ging der Winter kam, das Wetter blieb gegen alle Erwartungen beständig und somit blieb auch der erhoffe Niederschlag aus der eigentlich im Herbst stattfinden sollte, das dazu führt das der Rhein im Moment noch immer sehr klar und niedrig ist. 
Wie immer bin ich dabei neues Gerät und neue Techniken auszuprobieren, was sich wohl in dem einen oder anderen Bericht auf meiner Seite niederschlagen wird.
Und jetzt wo ich hier sitze und diese Worte schreibe, ist Winteranfang und ich habe schon zwei Wochen hinter mir in denen ich als Schneider vom Wasser gehen durfte. Und trotz allem freue ich mich nun auf einige freie Tage.


Und nun zum Schluss wünsche ich allen Freunden allen Bekannten und wer das hier auch immer lesen wird,  besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch und genießt die Zeit mit der Familie denn wie Ihr seht wird die Welt um uns herum immer verrückter. An die die  trotz der Kälte, so wie ich die nächsten Tage auch mal die eine oder andere Stunde am Wasser verbringen wollen wünsche ich noch dazu „Ein Petri Heil“.

 

Ein Rückblick in das Jahr 2016

Veröffentlicht Dezember 2016

Berkley Telescopic Catch N Release

Wenn es um das laden eines Raubfisches geht gibt es die verschiedensten Meinungen.

Besonders bei Facebook finden sich die unterschiedlichsten Aussagen zu diesem Thema. Ich habe mich vor Jahren schon dazu entschieden, wenn möglich bei Zander und Hecht die Handlandung zu verwenden, für den Fall das andere Fische einsteigen habe ich immer einen Kescher dabei. Besonders die größeren Rapfen können schwer verletzt werden da ihre Kiefer und die umliegende Haut nicht so stabil sind wie die anderer Raubfische. Trotz des beherrschen der Handlandung verwende ich natürlich auch den Kescher nicht nur um Fische wie Barsch und Rapfen zu schonen, sondern auch mich vor Verletzungen zu schützen, was besonders beim angeln mit Wobblern eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist.

Seit nun mehr 1 ½ Jahren begleitet mich ein zuverlässiger Partner wenn’s ums Keschern geht, der Kescher Berkley Telescopic Catch N Release. Ich entschied mich damals für den Kescher von Berkley zum einen weil er mit ca. 600 g, einer Transportlänge von ca. 83 cm und einer Maschentiefe von 25 cm leicht und kompakt ist und trotzdem mit einer Gesamtlänge von 140 cm es mir erlaubt angenehm einen Fisch vom Ufer aus zu Keschern. Der Kescher bringt noch andere Vorteile als die Kompakte Größe. Die Maschen sind gummiert das hat den Vorteil das Haken und Drillinge nicht in den Maschen hängen bleiben. Des weiteren gibt es keine Geruchsbildung, daher bleibt mein Kescher auch nach dem Angeln immer im Kofferraum liegen. Natürlich sollen die gummierten Maschen auch den Fischen einen Vorteil bringen indem diese die Schleimhaut der Fische besser schonen als ein herkömmlicher Kescher. Der Kescher wurde in dieser Zeit nicht wirklich zimperlich behandelt, trotzdem gab es außer einigen kleinen Kratzern in dem rot eloxierten Aluminium keine bedeutenden Beschädigungen. Der Kescher hat seine Vorteile aber auch zwei kleine Nachteile sind mir aufgefallen, zum einen fehlt ein Clip zum festmachen und zum anderen rutscht der Griff beim Transport leicht raus. Zu guter Letzt waren die 40 € die ich für den Kescher bezahlt habe eine wirklich gute Investition. 

veröffentlicht August 2016

Zwei Outdoor Hemden im Test

Die Zeit der Plagegeister ist da, dieses Jahr haben wir nach dem vielen Regen der letzten Wochen eine regelrechte Plage.

Da war die richtige Zeit gefunden um herauszufinden ob Outdoor Hemden mit Moskitoschutz wirklich was taugen.

Ein kurzes Intro in der die Funktionen eines solchen Hemdes zusammengefasst sind;

Outdoor Hemden sollen nicht nur beim Trekking, Wandern oder Reisen viele praktische Funktionen erfüllen, sondern auch beim Angeln. Wichtige Eigenschaften die ein solches Hemd erfüllen sollte sind; Feuchtigkeitsregulierung, Bügelfrei, UV-Schutz, Sonnenschutzkragen, aufwickelbare Ärmel und Sicherheitstaschen und als Zusatz Funktion der Stechmückenschutz.

Die von mir ausgesuchten Kandidaten waren das Hemd Our Planet Zambesi Anti Moskito und das Hemd Craghoppers Nosilife Belay, beide in einer ähnlichen Preisspanne.

Zuerst mal erfüllen beide Hemden außer dem UV-Schutz, was schlecht zu prüfen ist, die oben genannten Funktionen wirklich gut. Aber schwierig war es die richtige Größe zu finden, da sollte man das jeweilige Hemd wirklich anprobieren bevor man es kauft, den es gibt bei der Länge und Weite große Unterschiede unter den Herstellern. Das Craghoppers Nosilife Belay kaufte ich in der Größe L da M extrem eng ausfiel. Das Our Planet Zambesi Anti Moskito musste ich dagegen in der Größe M kaufen da es in L wie ein Zelt an mir aussah.

 

Nun was mir aufgefallen ist;

 

Das Hemd von Craghoppers hat einen knitterfeien und weichen Stoff, die Druckknöpfe machen es einem einfach auch mit einer Hand den gewünschten Knopf zu öffnen oder zu schließen. Sehr gut ist das es lang genug ausfällt um beim Bücken und Werfen nicht aus der Hose zu rutschen. Ich habe sehr viel geschwitzt in den letzten Wochen und es war kein einfacher Job für beide Hemden die Feuchtigkeitsregulierung zu übernehmen. Das Hemd von Craghoppers hat den Job trotzdem zu meiner besten Zufriedenheit erfüllt. 

 

 

 

 

Merkmale des Nosilife Belay Langarm Hemd:

  • Aufhängeschlaufen zum Trocknen
  • Feuchtigkeitsregulierender Kragen
  • Aufrollbare Ärmel
  • 1 RV Tasche
  • permanent zecken- und insektenabweisend
  • Sonnenschutz UPF50+
  • Temperaturregulation
  • leichte Materialien
  • knitterfreies Material
  • Reißverschlusstasche
  • Gewicht: 175 g

 

Das Hemd Zambesi von Our Planet macht auch einen stimmigen Eindruck obwohl der Stoff hier, im Vergleich zum Konkurrenten, gröber ausfällt. Das Hemd hat normale Knöpfe, was das auf- und zuknöpfen nicht so einfach macht wie beim Hemd von Craghoppers. Durch die gröbere Struktur des Hemdes liegt das Our Planet Hemd nicht so glatt am Körper an. Leider fällt das Our Planet Hemd wegen der Länge etwas negativ auf, da dieses oft aus der Hose rutscht. Da passen das Größen- und Längenverhältnis nicht so gut zusammen.

 

 

 

 

Merkmale des ZAMBESI Herren-Hemd von OUR PLANET:

  • Moskito-Schutz
  • Leichtes Material aus 100% Polyester mit besonders feiner Strukturoptik
  • Integrierter UV-Schutz (50+)
  • Hoher Feuchtigkeitsabtransport
  • Schnelltrocknend
  • Geruchskontrolle für anhaltende Frische, Dank Polygiene
  • Rückenbelüftung
  • Pflegeleicht
  • Längenverstellbare Ärmel
  • Zwei Pattentaschen mit Knöpfen und eine kleine Reißverschluss-Tasche

Kommen wir nun zur Hauptdisziplin der Hemden, zum Stechmückenschutz. Beide Hemden halten nicht zu 100% was sie versprechen, ich wurde beim tragen des jeweiligen Hemdes vereinzelt gestochen. Beim Our Planet Hemd gab es im Schulterbereich und beim Craghoppers Hemd einige Stiche im Bereich des Oberarmes. Bei beiden Hemden kam es aber auch nur dann vor wenn man wirklich extrem geschwitzt hat und die Stechmücken in Mengen vorkamen. In den anderen Körperbereichen die die Hemden abdeckten kam es sonst zu keinen Stichen von Stechmücken. Morgens und in den frühen Abendstunden wo noch keine großen Mengen an Stechmücken vorkamen setzten gab es keinen einzigen Stich durch die Hemden. Besonders gut hat mir beim Craghoppers Hemd gefallen das man den Kragen nicht nur hochstellen sondern auch mit einem versteckten Druckknopf schließen konnte was dem Halsbereich noch mehr Sicherheit geboten hat.

Fazit; Beide Hemden halten zum größten Teil was sie versprechen, sie schützen wirklich zuverlässiger vor Stechmücken als wenn man ein normales Kleidungsstück mit Stechmückenspray einsprühen würde. Das sie natürlich Bereiche wie Kopf, Gesicht und Hände nicht abdecken ist selbstverständlich und daher muss jeder einzelne für sich selbst entscheiden ob es einem Wert ist für ein solches Hemd rund 60 € auszugeben. Ich habe mich letztendlich für das Hemd von Craghoppers entschieden da es mir vom Tragekomfort, dem Schutz und den gebotenen Features am besten zusagt.

 

veröffentlicht August 2016

SoftLure Marker von Savage Gear

Unser Besuch auf der Fisch und Angel 2016 war nicht ganz umsonst, einiges wurde natürlich auch gekauft, auch manches Neues und einiges davon werde ich Euch mit der Zeit hier vorstellen. Das erste was ich hier vorstellen will sind die SoftLure Marker von Savage Gear. Ihr wisst ja schon aus früheren Berichten das ich farblose Köder manchmal mit etwas Farbe pimpe, darum waren diese Marker auch schnell in meinem Warenkorb. Der Inhalt besteht aus 4 Marker mit jeweils 2 Geschmacksrichtungen, 2 mit Knoblauch und 2 mit Anis, die Farben sind Schwarz, Blau, Orange, und Grün. Jeder trockene Gummiköder lässt sich schnell am Wasser anmalen, einfach wie jeden üblichen Marker verwenden danach einige Sekunden die Farbe trocknen lassen und das wars. Während dem anmalen bekommt man den Duft des jeweiligen Stiftes ganz klar in der Nase zu spüren, ob der Geruch jetzt wirklich fang entscheidend ist wage ich in dieser kleinen Menge zu bezweifeln, aber ich denke in dem Moment wo der Fisch diesen zwischen seinen Kau leisten hat könnte es dazu beitragen das er ihn nicht sofort ausspuckt. In erster Linie sollen diese Marker dazu gedacht sein die Erscheinung Eures Köders einfach etwas kreativer zu gestalten. Nach den ersten Test mit den Marker war ich eigentlich sehr zufrieden, besonders die Farbe Grün hat es mir angetan. Was auch noch positiv zu bemerken ist, die Marker unterstützen besonders in Orange und Grün die UV Aktivität eines Köders, was mir persönlich sehr zusagt.

Trotzdem habe ich nach so kurzer Zeit auch manchen Kritikpunkt an den Marker ausgemacht, der erste wäre das man nach dem verwenden eines Markers den Deckel wieder richtig drauf machen sollte sonst ist dieser mit etwas Unaufmerksamkeit verloren und der Stift trocknet aus. Damit kommt der zweite Punkt, gleich nach dem auspacken der Marker musste ich feststellen das der schwarze Marker schon sehr an Deckungskraft verloren hatte, ob das ein Fabrikationsfehler war oder ob es an dem oben genannten Mangel liegt kann ich jetzt nicht wirklich urteilen.

Am Ende bleibt jedem selbst überlassen ob er er es für nötig hält solche Marker zu besitzen, ich zu meinem Teil verwende sie des öfteren, besonders die Farben Grün,Orange und Rot (von einem anderen Hersteller) habe ich immer einstecken.

Ich habe für die Stifte 12,50€ bezahlt im www. findet ihr die SoftLure Marker aber auch schon für 10€.  

Veröffentlicht Februar 2016

Jagd und Hund 2016

Wer meine Seite einigermaßen verfolgt wird sich denken können das wir dieses Jahr auch wieder die Jagd und Hund in Dortmund besucht haben. Diese Jahr hatten wir mit der Anreise und der etwas über einstündigen Fahrt Glück, das Wetter spielte da mit. Dadurch das ich die Karten auch immer schon im Vorverkauf kaufe blieb uns das anstehen an den Kassen erspart und wir konnten gleich rein zur Messe. Das die Preise wieder um 1 € zum Vorjahr angestiegen sind kann ich irgendwie trotzdem nicht verstehen.  Wie im Vorjahr war es auch dieses Jahr wieder so dass wir nicht mit großen Erwartungen die Messe besuchten, so das man nicht enttäuscht werden konnte. Das positive auf der Messe war das man wieder einige Leute sehen konnte, auch einige bekannte Gesichter aus der Angelszene die da wären; Uli Beyer, Veit Wilde, Jörg Strehlow und Sebastian Hänel. Es war nicht Überfüllt das gab uns die Möglichkeit ziemlich entspannt durch die Hallen zu schlendern und auch mal die Zeit nehmen zu können sich das eine oder andere genauer anzuschauen.  Natürlich fanden wir auch einige Kleinigkeiten für die nächste Raubfischsaison. Wir ließen es entspannt angehen und uns gut gehen, ein entspanntes Bier trinken war genauso angesagt wie hier und da mal eine Kleinigkeit essen und ein bisschen diskutieren. Es gab einiges was nicht mit unserem Hobby zu tun hat zu sehen, manches davon sehr beeindruckende Handwerkskunst.

 

Was die Angelmesse angeht bin ich schon sehr überrascht das von Jahr zu Jahr die Aussteller immer weniger werden. Trotzdem gab es ein bisschen was zu sehen, besonders den Vortrag von Uli Beyer über die Wassertrübung und die zu einsetzenden Köder war sehr interessant. Jörg Strehlow hatte eine Koch Show die auch sehr interessant war. Big L bekannt aus den Videos im YouTube war auch mit seinen neuen Monkey Lures  bei Angel Ussad vertreten, da gab es auch mal die Westin Köder zu sehen. Ich hatte mir vorgenommen einige Sachen zu kaufen, leider waren Aussteller wie MB Fishing dieses Jahr nicht auf der Messe, und wiederum waren andere Köder schon am Freitag ausverkauft. Man hat dieses Jahr auch wieder gemerkt das es immer weniger Aussteller werden, die Auswahl bei den vorhandenen Austeller war ziemlich gut aber auch überschaubar, die Preise für viele Sachen waren schon sehr übertrieben. Würden wir den Besuch der Messe nicht mit dem Besuch von unserem Freund aus Siegen verbinden, wäre der Besuch in Dortmund schon sehr zu überdenken. Wenn jemand das Vorhaben hat 300 km und mehr nur für die Fisch und Angel auf sich zu nehmen, der wird wahrscheinlich enttäuscht werden. So durchwachsen wie der Besuch der Messe war dann auch unsere Heimfahrt nach Siegen obwohl es nur 100 km zu fahren waren, hatte das Wetter Nachmittags umgeschlagen, zu allem Überfluss fand auch noch ein Fußballspiel im Station statt, das alles führte dazu das man sich durch Stau und Schneetreiben die 100 km durchkämpfen musste, was am Ende des Tages seinen Tribut abverlangte und wir irgendwann einfach nur Müde waren. Falls wir nächstes Jahr wieder auf die Messe fahren sollten werdet Ihr das natürlich auch hier zu lesen bekommen.

Veröffentlicht Februar 2016