Rhein

Am Rhein

 

Manu entschied sich für eine Stippvisite in Mannheim.

Und das bedeutet wir gehen auf Raubfisch an den Rhein. Das hieß für mich und Tibi unsere Ruten und die restliche Ausrüstung vorzubereiten und unsere Ködertaschen zu füllen. Wie immer waren wir zu dritt Manu, Tibi und ich, diese seltenen Tage wen er da ist bedeuten für uns alle früh Aufstehen und bis spät abends angeln und eine Menge Spaß. So war es auch wieder an diesem Tag, das Wetter ließ uns nicht im Stich und wir konnten natürlich auch einige Fische fangen. Wir fingen an einem unserer Hotspots an und besuchten im Laufe dieser zwei Tage viele andere alte und neue Stellen am Rhein. Tagsüber ging es ziemlich erfolgreich auf Barsch und Hecht und abends auf Zander. Gleich am ersten Spot hatten wir die passende Taktik für die Barsche. Tibi fing an mit dem Dropshot, Manu und ich mit der Spinnrute. Abends entschieden wir uns eine Stelle zu besuchen um in den Abend hinein den Zandern nachzustellen. Am Anfang gestaltete sich das mit den Zandern etwas schwer wir konnten trotzdem 2 Anfasser und 1 oder 2 Nachläufer verzeichnen. Als die Sonne unter gegangen war hatte Tibi seinen ersten Biss und war am drillen, leider stieg der Zander am Ufer aus. Wir hatten auch einige Köderverluste zu beklagen, Zoll für die Steinpackungen, wurden dafür aber gut belohnt. Tibi hatte einen Hammerbiss und er drillte einen Zander der alles gab. Nach der Landung ergab das Maßband 78 cm und die Waage 6,6Pfund. Danach durfte ich noch einen Zander drillen, leider war dieser noch nicht ganz den Kinderschuhen entwachsen und durfte gleich wieder schwimmen. Danach gab es bei mir noch einen Anfasser aber der Anhieb saß leider nicht. Es war schon dunkel und wir hatten einen tollen Sternenhimmel trotzdem wurde es Zeit für uns Schluss zu machen für diesen Tag, da hatte Tibi wieder einen Zander am Band, leider verabschiedete sich der geschätzte 55er direkt am Ufer. Wir verließen den Rhein und genossen an diesem Abend ein kühles Bier und tolles Barschfilet. Am nächsten Tag entschied sich Manu noch mal an einem unserer Hotspots auf Zander zu probieren und konnte einen 60er fangen, danach ging nichts mehr und wir entschieden uns für eine andere Stelle, in der Zwischenzeit wurde das Wetter auch immer schlechter. An der neuen Stelle angekommen konnten wir nach einiger Zeit einen 67er Hecht zum Biss verleiten, danach schlug das Wetter komplett um und zwang und den Heimweg anzutreten. Es war wie immer toll einen der seltenen Tage zu genießen, leider vergehen diese Tage oft viel zu schnell. Aber die Tage kommen wieder an denen wir wieder zusammen ans Wasser gehen werden und da darauf freue ich mich schon.

 

Veröffentlicht Oktober 2012

Neues Jahr am Rhein

 

Wir haben den 2 Januar 2013 und das Wetter sieht echt gut aus, bei dem Wetter bin ich am Rhein um einfach auch mal wieder draußen zu sein nach den Feiertagen.

Ob etwas gehen würde, konnte ich vorher nicht sagen da die Wasser Pegel in Rhein und Neckar immer wieder sehr stark schwanken. Vor ein paar Tagen war der Stand des Rheins bei etwa 7m und als man schon dachte das er wieder sinkt stieg er 2 Tage später auf knapp 8m, jetzt die letzten 2 Tage macht es den Anschein das sich der Rhein wieder beruhigt. Jetzt am 2 Januar sind wir schon wieder bei knapp 5m. Ich war einige Stunden draußen um einige Hotspots und Köder zu testen. Der ganze Schmutz der sich noch die letzten Tage in den Häfen befand ist jetzt wieder weg und erleichtert das Fischen ungemein. An einigen Stellen waren Fischaktivitäten, einige kleine Weißfische waren an der Oberfläche auszumachen aber wie befürchtet außer einem zaghaften Anfasser hatte ich absolut keinen Fischkontakt. Ich habe es bis in die Dunkelheit probiert immer wieder mal verschiedene Stelle angeworfen, bis ich irgendwann alles einpackte und auf dem Weg zum Auto noch die herrliche Luft und den klaren Sternenhimmel genoss. Ich wollte euch einfach ein Update geben wie es bei mir hier im Moment mit dem Angeln vorangeht und da bleibt natürlich auch nicht aus das ich mal einen Bericht verfasse in dem nichts gefangen wird, trotzdem habe ich noch ein paar Bilder gemacht.

 

Veröffentlicht Januar 2013

Karpfenangeln am Rhein

 

Wir sind mitten in der Schonzeit und wie ihr anhand der letzten Jahre und Berichte gemerkt habt angeln wir besonders in der Schonzeit auch öfters auf Friedfische. Im Focus stehen da besonders die kampfstarken Rheinkarpfen aber auch große Brassen sind ein willkommener Beifang. Nachdem ich schon einige Male gefragt wurde wie wir die Friedfische befischen wollte ich nun hier einige Infos zum Easy Karpfenangeln im Rhein geben.

Eigentlich findet man genug Karpfentutorials im Netz die sich umfassend mit dem Thema Karpfenangeln an sich beschäftigen, nur ist es so dass die meisten dieser Beiträge sich auf das Angeln im Stillwasser beziehen und wir dagegen die Fische überwiegend im Strom suchen. Da wir nun keine Karpfenjunkies sind besitzen wir auch nicht die High End Geräte für diese Angel Art, bedeutet aber nicht das wir  nur Billigzeug einsetzen. Folglich besitze ich tatsächlich auch nur 2 Karpfenruten und 2 Karpfenrollen die mir schon seit Jahren gute Dienste leisten. 

Karpfenangeln am Rhein bedeutet für uns oft unwegsames Gelände zu durchqueren um an unsere Spots zu gelangen, daher halten wir auch unsere Ausrüstung so minimalistisch wie möglich. Die da wären; 2 Ruten, 2 Rollen, 2 elektronische Bissanzeiger, 2 Banksticks eine Abhakmatte ein Karpfenkescher und eben das nötige Kleinzeug auf das ich später noch eingehen werde. 
Folgendes Tackle setze ich am Rhein ein; Karpfenruten; eine Force Master 3lbs, eine Fox Warrior 3lbs, als Rollen eine Shimano Super Baitrunner 10000 und eine Baitrunner 8000D beide bespult mit 35er oder 40er Monofilen. Als Bissanzeiger verwende ich normale Spritzwasser geschützte Geräte, keine High End Teile sondern einfache aus dem mittleren Preissegment. Dagegen sollten die 2 Banksticks qualitativ hochwertig sein denn diese werden fast immer in den Steinpackungen verankert und sollten einiges aushalten können. Eine einfache Abhakmatte, Anbieter gibt es genug auf dem Markt, also reine Geschmackssache. Zu guter Letzt der Kescher in 42 Inch, mit einem engmaschiges Netz und einem langen (180-200cm) stabilen Kescher Stab . 

 

Wie oben erwähnt kommen noch einige Kleinteile dazu die einfach zum Karpfenangeln dazugehören. Diese Kleinteile bewahre ich in einer Tackle Box für Karpfen auf. Darin enthalten sind die fertig gebundenen Vorfächer, Boiliebohrer, Boilienadel, Boiliestopper, Gummiperlen, Wirbel und Lead Clips. Separat habe ich Inline und normale Karpfenbleie von 80 bis 120 g dabei.
Nach einigem rumexperimentieren mit verschiedenen Karpfenmontagen bin ich dazu übergegangen überwiegend mit der Selbsthakmontage mit Bleien die mit Inline Leads versehen sind zu angeln, das bringt zum einen den Vorteil das der Fisch sich beim abziehen selbst hackt und zum anderen wenn doch mal ein Abriss sein sollte wird der Fisch das Blei nach kürzester Zeit wieder los. 
Als Rigs kommen bei mir zum einen das Adjustable-Hair-Rig zum Einsatz das wie oben schon erwähnt als Selbsthakmontage gefischt wird.
Und das Anti-Blow-Out-Rig das sich schon sehr oft auf Karpfen bewährt hat und auch überwiegend an der Selbsthakmontage Verwendung findet. Beide Rigs kommen in Längen von 15 bis 30 cm und Hakengrößen von 2 bis 4 zum Einsatz. Die Vorfachstärken von 20 lbs (9,10 kg) bis 30 lbs (13,60 kg) haben sich bei uns bewährt.

 

Veröffentlicht Mai 2017