Hecht

2014 ist da ein Rückblick auf die Hechte

 

Das Jahr 2013 gehört der Vergangenheit an und da fand ich es wäre der richtige Zeitpunkt ein kleines Resümee darüber zu verfassen wie es mir mit den Versuchen auf Hecht im Jahre 2013 ergangen ist.

Was den Hecht angeht war dieser Herbst nicht besonders erfolgreich, vielleicht liegt es auch daran das ich es etwas zu selten drauf angelegt hatte einen Hecht zu fangen. Trotzdem gab es einige Erfolge zu verbuchen, keine Riesen und keine großen Stückzahlen aber das Pflichtprogramm wurde sozusagen erfüllt. Das besondere war das obwohl ich bei meinen Versuchen öfters mit Jerk`s oder Wobbler unterwegs war, die Hechte in den wenigen Versuchen zu fangen waren in denen ich Gummifische an der Rute hatte. Besonders während der Phasen wo der Wasserpegel im Rhein und Neckar höher war, waren auch die Hechte einfacher zu fangen.

 

Was die Größe der Köder betrifft gab es da kein Erfolgsrezept, einen meiner kleinsten Hechte konnte ich auf einen 20 cm Köder fangen und den Größten Hecht in diesem Herbst erwischte ich mit einem 11 cm und sehr schmalen Köder in Braun aus dem Hause Fox Rage. Die Kampfkraft war bei allen Hechten hervorragend, harte Angriffe gepaart mit Sprüngen aus dem Wasser während der Drills, dazu gab es dann noch manche blutigen Finger, das waren immer wieder aufregende Momente. Wen ich in diesem Moment darüber nachdenke sollte ich vielleicht dieses Jahr versuchen einige dieser Momente öfters zu wiederholen. Ob die Versuche im Neckar oder Rhein stattfinden sollen ist eigentlich egal, da ich in beiden Gewässern gleich gut fangen konnte, obwohl ich mich schon mehr an den Rhein gezogen fühle, war der Neckar kein vernachlässigbares Gewässer.

 

Hechtupdate September 2013

 

Endlich geht es etwas vorwärts mit den Raubfischen, die letzten Tage gab es einiges an Regen, der Rhein und Neckar sind gestiegen das lässt die Räuber aktiv werden.

Am ersten Tag war ich mit Freunden einige Stunden am Wasser, wir hatten nicht die erhoffte Beissfrequenz aber ein verlorener Zander ein 74er Hecht und ein knapper 30er Barsch waren schon mal ein guter Anfang. Am drauffolgenden Tag wollte ich den Neckar etwas unsicher machen und versuchte es an einigen Stellen auf Hecht, an der ersten Stelle war nichts zu holen da die Hechte anscheinend nicht in Beisslaune waren, an der zweiten Stelle fand die Wasserpolizei das ich mein Auto falsch geparkt hätte und machte mich auf an eine dritte Stelle an der ich nach kurzer Zeit eine Attacke auf einen „Die Dapper" von Bass Assassin bekam, der 72er Hecht blieb hängen und lieferte einen guten Kampf bevor ich ihn landen konnte. Danach ging auch da nichts mehr und ich ging den Neckar etwas aufwärts und versuchte es an einer anderen Stelle diesmal aber mit Jerks. Nach einigen Würfen bekam ich auch wieder die erhoffte Attacke aber nach einem kurzen Drill konnte sich der Hecht befreien und ich hatte das Nachsehen. Trotzdem war es für die paar Stunden am Wasser ein tolles und erholsames angeln. Mal sehen was die nächsten Tage und Wochen bringen, ich hoffe das die Barsche etwas aktiver werden und dass es dann noch besser läuft.

 

veröffentlicht September 2013

Hechte am Rhein

 

Natürlich gehen wir am Rhein nicht nur auf Zander und Barsch angeln, es gibt auch einen guten Hechtbestand bei uns.

Die Hechte lassen sich aber selten im Hauptstrom oder in den Häfen fangen, die Plätze für Hecht sind meistens die Altarme des Rheins. Ich fische seltener auf diesen Raubfisch aber ab und an packt mich einfach die Lust meine Jerks und Wobbler an einer Baitcasterrute durch das Wasser zu führen. Einen Hecht zu drillen mach unheimlich Spaß, obwohl bei uns eher selten mit richtigen Monstern zu rechnen ist. Trotzdem im späten Frühling und im Herbst sind die Hechte sehr aktiv und sie geben richtig Gas im Drill, besonders ihre tollen Sprünge aus dem Wasser sind ein Erlebnis. Die meisten von ihnen sind unglaublich gierig, hat mal einer den Köder verpasst kann man sich sicher sein, dass er ein 2tes mal versucht sich den Köder zu schnappen. Wir hatten schon mal das Erlebnis das wir zu dritt den gleichen Hecht insgesamt fünf Mal fangen konnten und das innerhalb von wenigen Minuten nach dem releasen, es war kein Riese aber das hielt ihn nicht davon ab sich jedes Mal einen von uns angebotenen Köder zu schnappen. Die am meisten von uns beangelten Stellen sind die Altarme des Rheins die oft sehr flach sind aber dafür sehr stark bewachsen sein können und in denen oft versunkenen Bäume zu finden sind. Natürlich kommt es oft vor das wir an solchen Stellen auf Barsch angeln und dabei ein Hecht einsteigt, deshalb verwenden wir als Vorfach Stahl, das stört die Barsche nicht und wir verangeln keinen Hecht. Ich konnte einen meiner größten Hechte beim Barschangeln mit einem kleinen Keitech Köder in der Größe von 7 cm fangen, also muss nicht immer ein großer Köder an der Rute hängen.