Saisonauftakt 2013

 

Zu dritt standen wir schon sehr früh am Wasser, während unser Blick über den noch in der Dämmerung liegenden Rhein glitt, der wie so oft in diesem kurzen Jahresabschnitt Hochwasser führte.

Das die nächsten zwei Tage nicht einfach werden würden war uns schon vorher klar, zu lang war der Winter, zu viel Regen, zu oft Hochwasser, alles Einflüsse bei denen das Gewässer keine Chance hatte sich aufzuwärmen.

Dabei hatten wir schon den 16 Mai, der Tag an dem die Raubfischschonzeit zu Ende gegangen war. Mit großer Vorfreude waren auch schon die ersten Würfe gemacht, doch die Vorfreude wich Stunde für Stunde der Erkenntnis das absolut nichts zu holen war.

Nach einem kurzen Teamgespräch mit Tibi und Manu kamen wir zu einer übereinstimmenden Meinung, erstmal daheim ausgiebig zu frühstücken. Nach der wohltuenden Stärkung entschieden wir uns für einen Taktikwechsel der da hieß, Spinnrute gegen Stellfisch- und Grundrute zu wechseln.

Der Nachteil dabei ist man muss erstmal Köderfische auftreiben.

Das auftreiben der Köderfische gestalte sich ebenfalls als sehr schwierig, erst an einem der letzten Spots konnten wir auf Maden einige Köderfische fangen. Wir entschieden uns es in einem Altarm auf Zander und Barsch zu versuchen, dort legten wir unsere Stellfisch- und Grundruten aus. Stunde um Stunde verging bis ein uns endlich eine ablaufende Pose an einer Stellfischrute unseren ersten Zander des Tages versprach. Manu setzte den Anhieb, und nach einigen Sekunden wurde uns klar das war kein Zander, den zum Vorschein kam eine räuberische Barbe, die in den Kescher glitt. Um es kurz zu machen, danach ging nichts mehr und wir somit beendeten wir den ersten Angel Tag.

Der zweite Tag ging, voller Zuversicht, wieder in der Morgendämmerung los, diesmal sollte es klappen. Der Anfang gestaltete sich wieder zäh, irgendwann gab’s dann doch endlich den ersten Biss, aber der Zander war untermassig und so ging es in der darauffolgenden Zeit mit einigen untermassigen Zander weiter. Leichte Enttäuschung machte sich breit, daher entschieden wir uns für einen Taktikwechsel, erst nachmittags auf Hecht in den Alt Armen und abends sollte es wieder auf Zander gehen. Leider brachte der Wechsel auch keine Wendung, das angeln auf Hechte brachte uns nach endlosem werfen einen einzigen Hecht, den ich zu allem Überfluss auch noch im Drill verlor. Der Abend war noch ernüchternder, den da konnten wir trotz aller Versuche auch keinen Zander landen. Zwei Tage Angeln vergingen wieder wie ein Wimpernschlag und dennoch hatten wir trotz der schlechten Fangquote einen Heidenspaß. Nun war der Beginn der Raubfischsaison 2013 gemacht und ich bin schon sehr gespannt was die folgenden Monate wohl bringen werden. 

 

veröffentlicht Mai 2013

Ein kurzes Update

 

Der Spruch geht doch so; es gibt kein schlechtes Wetter nur die falsche Kleidung, aber das so wechselhafte und wirklich schlechte Wetter in Verbindung mit meiner verletzten Hand, ließen mich für eine Zeitlang kürzertreten.

Trotz des schlechten Wetters ist die Natur erwacht, die meisten Tiere haben ihren Nachwuchs bekommen.

Dass alles real zu sehen macht einen schönen Teil unseres Hobbys aus. Ich war die Tage vor meiner Verletzung am Rhein unterwegs und es gab tatsächlich auch einige Zanderkontakte. Leider ließ die Größe zu wünschen übrig daher wurden die Fische noch im Wasser released um ihnen unnötigen Stress zu ersparen. Das einige Angler die ich kenne die letzten Tage doch den einen oder anderen Hecht und Zander auf die Schuppen legen konnten macht mir Hoffnung und erhöht meine Vorfreude auf die Zeit wo ich wieder ans Wasser stehen werde. 

 

veröffentlicht Juni 2013

Kleinzander satt

 

Der viele Regen und das schlechte Wetter begleitet uns schon einige Tage, das trägt dazu bei das der Rhein dauerhaft Hochwasser führt, das macht die übrig gebliebenen guten Angelstellen übersichtilich.

Ich hörte von Freunden das sie am Neckar erfolgreicher waren und einige stattliche Zander fangen konnten. Daher entschied ich mich etwas mehr am Neckar zu angeln, in der Hoffnung das es da besser laufen würde. Das blieb leider auch ein Irrtum, den nach einigen Tagen und vielen kleinen Zandern gab ich das Vorhaben auf. Am Neckar versuchte ich erst mit normalen Ködern zu angeln, aber diese fanden reißenden Absatz bei den untermassigen Neckarzandern. Um den kleinen Zandern aus dem Weg zu gehen wechselte ich oft die Stellen und angelte viel mit großen Ködern, aber das schien für die Zander kein Problem zu sein. Mein negativ Rekord am Neckar betrug einen 35er Zander auf einen 6 Inch Sea Shad gefangen. Der Rhein war in der Zwischenzeit etwas gesunken und damit waren auch mehr Stellen zugänglich.Wieder am Rhein. bei den ersten Versuchen in der Dämmerung und fallendem Pegel brachten mir flachlaufende Wobbler direkt an der Steinpackung geführt mehr Bisse als Gummiköder die Grund nah liefen. Trotz allem lassen die größeren Zander noch auf sich warten, mutmaßlich ändert sich das ganze wieder wenn der Regen wieder nachlässt und die Wetterlage konstanter wird.

 

veröffentlicht 2013